Ausschreibungen

Durch unsere Wettbewerbe erhöhen wir die Sichtbarkeit des Kunsthandwerks in den Medien und in öffentlichen Diskussionen. Wir bieten Kunsthandwerker*innen eine Plattform, um ihre Arbeiten einem breiten Publikum und Fachkreisen zu präsentieren. Wir schaffen wertvolle Kontakte zu Kolleg*innen, Galerien, Museen und potenziellen Auftraggeber*innen. Durch Preise und Auszeichnungen verleihen wir dem Kunsthandwerk gesellschaftliche Anerkennung und festigen seine Position als bedeutender Kulturträger.

Zu den Wettbewerben, die wir regelmäßig ausschreiben, gehören:

 

 

Externe Ausschreibungen für unsere Mitglieder

 

Hessischer Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk

Hessischer Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk

 

Der Hessische Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk ist Deutschlands ältester Staatspreis. Auf Initiative des Vereins Kunsthandwerk Hessen e. V. wurde er 1951 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vom Land Hessen ausgeschrieben.

Die Verleihung erfolgt im Rahmen der internationalen Fachmesse Ambiente. Eine fachkundige Jury wählt herausragende Exponate von 25 Nominierten aus, die während der gesamten Messedauer in einer eigenen Ausstellung präsentiert werden.
Ziel des Preises ist es, kreative und gestalterische Spitzenleistungen im deutschen Kunsthandwerk zu würdigen.

Die Preisverleihung findet in einer feierlichen Zeremonie statt. Das Hessische Wirtschaftsministerium stellt dafür ein Preisgeld von insgesamt 13 000 Euro bereit; alle Nominierten erhalten zusätzlich eine Urkunde als Anerkennung ihrer Arbeit.

Die aktuelle Ausschreibung wird jedes Jahr ab Anfang September auf unserer Website veröffentlicht. Dort finden Sie alle Details zur Teilnahme und den Bewerbungsfristen.

 

Hessischer Staatspreis 2026

 

Hessischer Staatspreis 2025

German Crafts Collection

German Crafts Collection

 

Die German Crafts Collection präsentiert die Vielfalt und Qualität des deutschen Kunsthandwerks. In einem bundesweiten Wettbewerb werden aus zahlreichen Bewerbungen rund 30 herausragende Werke aus den Bereichen Glas, Holz, Keramik, Metall, Schmuck, Textil, Leder, Papier und weiteren Materialien ausgewählt.

Eine fachkundige Jury bewertet jedes Exponat nach handwerklicher Präzision, gestalterischer Qualität und konzeptioneller Stärke. Die ausgewählten Stücke bilden ein stimmiges, kommunikationsfähiges Gesamtkonzept, das traditionelle Techniken mit zeitgenössischer Innovation verknüpft.

Zusätzlich wird der German‑Crafts‑Award verliehen, um ein besonders visionäres Werk zu ehren. Die Ausstellung erscheint sowohl physisch als auch digital im Online‑Archiv des Bundesverbands Kunsthandwerk und dient als Inspirationsquelle für Fachleute, Sammler*innen und Interessierte.

Damit wird deutlich, dass Kunsthandwerk nicht nur traditionelles Handwerk, sondern eine lebendige, zukunftsweisende Gestaltungssprache ist.


German Crafts Collection 2025

 

Young Collection

Nachwuchstalente des Kunsthandwerks im Fokus

 

Um die Kreativität und das Potenzial junger Kunsthandwerker*innen ins Rampenlicht zu rücken, präsentierte der Bundesverband Kunsthandwerk im Jahr 2022 erstmals die "Young Collection". Bereits 2024 folgte eine zweite, noch umfangreichere Kollektion, die doppelt so vielen Nachwuchstalenten die Möglichkeit bot, ihre beeindruckenden Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Werke wurden im Rahmen der Christmas Edition 2024 vom 23. November bis 15. Dezember in der Handwerksform Hannover ausgestellt. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung wurden drei herausragende Talente geehrt und mit einem Preisgeld ausgezeichnet, das ihr Engagement und ihre Leistungen würdigt.

Young Collection 2024

 
Young Collection 2022
 

Ehrenpreis Kunsthandwerk – Preis für ein Lebenswerk 

Der Bundesverband Kunsthandwerk vergibt jährlich den Ehrenpreis Kunsthandwerk für ein Lebenswerk an ein Mitglied des Verbandes.

Geeignete Kandidat*innen sollten mindestens 60 Jahre alt sein und sich durch herausragendes künstlerisches Schaffen, soziales Engagement und die Weitergabe von Wissen auszeichnen.

Die Auszeichnung beinhaltet eine Einladung für die/den Preisträger*in und eine Begleitperson zu einem einwöchigen Aufenthalt in der Villa Boffa in Norditalien, gestiftet von Ursula und Günter Matten. Mitglieder sind eingeladen, geeignete Persönlichkeiten mit Informationen zu deren Werdegang vorzuschlagen.

 

Zu den Preisträger*innen

 

Lotte Hofmann-Gedächtnispreis für Textilkunst

Würdigung der Textilkunst in Deutschland

 

Seit 1984 wird der bundesweite Lotte-Hofmann-Gedächtnispreis für Textilkunst regelmäßig verliehen, um herausragende Werke der Textilkunst zu würdigen und diese faszinierende Kunstform in Deutschland zu fördern. Der Wettbewerb richtet sich an professionelle Textilkünstler*innen, die in Deutschland leben und arbeiten – mit Ausnahme von Schaffenden, die sich ausschließlich auf Bekleidung oder persönliche Accessoires konzentrieren.

Der nächste Preis wird im Jahr 2026 verliehen.

Eine unabhängige Jury wählt eine*n Preisträger*in aus, deren Name im Rahmen der Ausstellungseröffnung zum Lotte Hofmann-Gedächtnispreis für Textilkunst verkündet wird. Zudem sollen erneut zwei junge Künstler*innen für ihre bemerkenswerten Arbeiten geehrt werden. Das Preisgeld für die Hauptauszeichnung beträgt 3.000 Euro, die beiden Sonderpreise sind mit jeweils 500 Euro dotiert.

Die Lotte Hofmann-Gedächtnisstiftung wurde von den aus Karlsruhe stammenden Schwestern Lotte und Käte Hofmann mit dem Ziel gegründet, die Textilkunst in Deutschland zu fördern und ihre Protagonisten auszuzeichnen. Lotte Hofmann (1907-1981), die ihr Leben der Textilkunst widmete, hat zusammen mit ihrer Schwester Käte den ersten und bislang einzigen deutschen Preis für Textilkunst geschaffen. Sie selbst zählte im Nachkriegsdeutschland zu den bedeutenden und international bekannten deutschen Textilkünstlerinnen. Die Lotte Hofmann-Gedächtnisstiftung für Textilkunst hat ihren Sitz beim Bundesverband Kunsthandwerk in Frankfurt am Main.       

 

Zur Lotte Hofmann-Gedächtnisstiftung     

 

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